Texter-Briefing

Das Briefing innerhalb eines Projekts ist für jeden Texter, für jede Texterin ein sehr wichtiger Bestandteil. Wenn ich weiß, welche Erwartungen Sie haben und welche Ziele Sie für Ihr Unternehmen verfolgen, können die Texte für Ihre Website, fürs Blog oder im Newsletter das bewirken, was sie bewirken sollen, nämlich einen Mehrwert bieten. Umso besser, wenn Sie sich als Auftraggeber schon vorab mit den wichtigsten Fragen beschäftigen können.

Fragen über Fragen

Fragen über Fragen

Bildquelle: Pixabay, CC0

Welche Ausgangssituation liegt vor? Warum benötigen Sie Texte?

  • „Es gibt (Website-)Texte, die sind aber nicht gut genug.“
  • „Wir wollen ein neues Format ausprobieren bzw. einführen (z.B. ein Blog), weil…“
  • „Wir benötigen einen Newsletter, weil…“

Wer veröffentlicht den Text?

  • Verraten Sie mir, wer Sie sind, was Sie anbieten!
  • USP (Unique Selling Proposition)?
  • Gibt es Wettbewerber, die als Vorbild dienen?

Wer ist die Zielgruppe? Wen spreche ich mit dem Text an?

Zielgruppe

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Existiert bereits eine Buyer Persona? Wie genau sieht der Wunschkunde aus?

„Buyer Personas helfen dir (…), deine Interessenten und Kunden besser zu verstehen.“ (Vladislav Melnik von Chimpify)

Welchen Nutzen hat der Leser / die Leserin?

  • findet Informationen (generell)
  • findet die Lösung, um ein Problem zu lösen
  • findet den Text unterhaltsam
  • findet konkrete Informationen über das Produkt / die Dienstleistung

Welches vorrangige Ziel soll der Text verfolgen?

  • Mehr Website-Besucher
  • Markenbekanntheit steigern
  • Kundenbindung
  • Vertriebsunterstützung

Welche Textart ist gewünscht?

  • Blogartikel
  • Newsletter
  • Ratgebertext
  • Case Study
  • Über uns / Unternehmensdarstellung

Welchen Umfang soll der Text ungefähr haben?

Zwischen ______ und ______ Wörter.

Keywords

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Um welchen Inhalt geht es?

  • Was ist das Thema?
  • Welche Fragen sollen beantwortet werden?
  • Mit welchen Keywords identifizieren Sie sich?
  • Welche Kernbotschaft möchten Sie rüberbringen?
  • Was darf nicht genannt werden?
  • Besonderheiten (Markenname usw.)

Welche sprachlichen Anforderungen gibt es?

  • Soll die Zielgruppe in der Sie– oder Du-Form oder neutral angesprochen werden?
  • Soll die Sprache eher einfach und gut lesbar für die Zielgruppe sein oder professionell komplex, aber dennoch gut lesbar?
  • Sollte der Text eher emotionaler oder eher sachlicher sein?
  • Welche Tonalität bevorzugen Sie? aktiv, locker, beratend, diskret, sachlich, seriös?

Besonderheiten

  • Haben Sie bereits bestimmte Vorstellungen, wie der Text strukturiert werden soll?
  • Hätten Sie gerne Vorschläge für eine geeignete Bildauswahl?
  • Sind persönliche Absprachen gewünscht?
  • Falls kein Word-Format gewünscht ist, welches Format bevorzugen Sie?

Je präziser die Antworten, umso zielgerichteter wird der finale Text. Manche Fragen werden Sie sicher direkt und ohne lange zu überlegen beantworten können. Bei anderen Fragen hilft vielleicht ein Brainstorming weiter. Oder Sie sprechen mit einem Kollegen darüber. Gerne entwickle ich auch gemeinsam mit Ihnen Lösungsansätze, zum Beispiel wenn es um die Kernbotschaft geht. Fällt es Ihnen schwer, Keywords zu definieren oder können Sie sich noch gar nicht vorstellen, was mit einer Buyer Persona gemeint ist? Kein Problem, ich unterstütze gerne.

Nach dem Briefing folgt das Re-Briefing

In einer kurzen Zusammenfassung briefe ich Sie sozusagen zurück, um sicher zu gehen, dass ich alles richtig verstanden habe. Ich bevorzuge außerdem ein iteratives Vorgehen. D.h., Sie erhalten nicht nur am Ende des Projekts einen fertigen Text, sondern können zwischendurch auf Wunsch erste Versionen gegenlesen. So können Sie mich früh genug korrigieren, falls etwas nicht Ihren Vorstellungen entspricht. Das ist für beide Seiten zeitsparend und beruhigend zugleich.

Sind alle Fragen beantwortet, geht’s los mit dem Texten. Und Sie können sich derweil auf andere Dinge konzentrieren.